mumlade

Freitag, 14. Dezember 2018 - 07:27 Uhr
Dein eigener Advent.


Mein Lieblingssatz der letzten Tage und Abschlussplädoyer mit dem ich meine lieben Klienten verabschiede: Gestalte dir dein Weihnachten, feiere deinen Advent und gib Acht auf dich.

Wie oft vergessen sich die Menschen selbst und kümmern sich um andere, erfüllen Erwartungen, wollen Traditionen nicht brechen oder laufen einer Vorstellung nach, die vor allem im familiären Umfeld in der Umsetzung schwierig wird.

Lebe DEINES und erfülle dir deine Vorstellungen und Wünsche den Advent und Weihnachten betreffend. Freue dich für dich selbst, gestalte, schenke und feiere und entweder erfreut es andere auch oder es erreicht sie nicht. Aber dann ist es auch nicht dein Thema.

Dienstag, 11. Dezember 2018 - 05:55 Uhr
's Menscheln oder wir Wulis

Über die Jahre hat sich etwas Wunderbares in meinem Leben gehalten und damit begleiten mich lieb gewonnene Traditionen und gewohnte Beständigkeit.

Freundschaft ist etwas Feines, lebt man sie, kümmert sich und interessiert sich wirklich für die anderen. Ein Miteinander, das vertraut ist, man über alles reden kann, ungekünstelt und echt und man bei sehr geschätzten Begegnungen das Gefühl hat, daheim zu sein.

Das Herz geht auf und Platz finden Achtsamkeit, Wohlwollen, Raumgeben, Vertrauen, Zuhören, Einlassen und Menschseindürfen. Es ist Gemütlichkeit und Teilen dürfen an Orten die man gern besucht. Freundschaft die echt ist, erlaubt Fehler und verurteilt nicht.

Meine Wulis, ich hab euch lieb, ihr gehört zu meinem Leben und das macht mich dankbar und froh!

Samstag, 8. Dezember 2018 - 05:49 Uhr
Vertrauen und Loslassen.

Die wohl am schwierigsten und mit viel Aufwand verbundene Emotion stellt für mich Vertrauen dar.

Vertraue dir selbst, hat viel mit sich annehmen und zutrauen zu tun. Keine leichte Aufgabe.
Vertraue den Menschen, die dich umgeben und begleiten ist ebenso eine Herausforderung und verlangt von uns manchmal viel Loslassen und Zulassen.

Ins Vertrauen gehen benötigt auch den Schritt abzugeben und Voreingenommenheit abzuschütteln. Natürlich kann man immer wieder enttäuscht werden, aber Vertrauen braucht das Zulassen von Neuem und Loslassen von Altem und kann sich dann neu entfalten, überraschen und zu einem wunderbaren Gefühl werden.

Donnerstag, 6. Dezember 2018 - 06:57 Uhr
Ballast

In der Schifffahrt dient Ballast zur Stabilisierung.
In der Luftfahrt als Regelung von Auftrieb und Gleitwinkel.
Bei Kränen zur Tieferlegung des Schwerpunkts.

Bei uns Menschen allerdings verursacht ein Zuviel an Ballast Beschwerden, Schmerzen und Überlastung.
Nichts mit Stabilisation, Auftrieb oder Ausgleich.
Da sollte Ballast reduziert werden oder überhaupt eine Zeit lang weg gelassen werden. Sozusagen ein Ausstieg in die Leichtigkeit.

Warum gelingt uns das so schwer oder zu selten?

Wenn der Rücken schmerzt, alles "zu schwer" wird, wir überladen oder aus unserer stabilen Haltung gerissen sind, dann ist es höchste Zeit, auf die Bremse zu steigen, zu reduzieren und Ballast abzuwerfen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall vor allem in der besinnlichen Zeit des Jahres wert.

Dienstag, 4. Dezember 2018 - 06:04 Uhr
Advent = Zeit nehmen = Ruhe


Ich denke, bei meiner Überschrift, kommt dem einen oder anderen ein (Aus-)Lachen über das Gesicht gehuscht.

Bitte, wie soll das gehen?
Ich habe doch noch so viel vorzubereiten!
Nur mehr 20 Tage bis Weihnachten!

Zunehmend erlebe ich die Adventzeit bei vielen Menschen als Art Countdown, als würde die Uhr unglaublich laut ticken und mit dem 24. Dezember alles Licht ausgehen.
Warum lassen wir das zu?
Wieso schwimmen so viele Menschen auf der Konsumwelle und ertrinken in materiellen Unnötigkeiten?

Viel amüsanter ist es doch, sich Zeit zu nehmen für sich selbst und Dinge, die man mag zu machen.Ein geschützter Spaziergang in seiner Mitte oder einfach in Ruhe baden, können unglaublich adventlich sein.

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